Flow

Wenn Stille dran ist, folge ihrem Ruf. Halte nicht dagegen. Lass dich mitnehmen, werde ruhig und lass dich fallen in die Dunkelheit.

Wenn dir die Lust fehlt zu agieren, dann gebe dich hin. Werde still. Folge dir selbst in deine Höhle. Es kommen wieder belebtere Tage.

Nichts ist verloren. Kein Moment verschenkt. Alles dient. Dir, dem Leben, dem Sein. Vertraue.

Fließe mit dem Leben.

———————-
Horse Rider Listener

Fühlen

Angst zu fühlen ist vollkommen okay. Du musst nichts verstecken. Vielleicht magst du es heute durch dich durch rauschen lassen, dieses Gefühl. Warten, atmen, bis es vorbei ist.

Zu fühlen ist vollkommen okay. Und ungefährlich. Ein Gefühl kommt und es geht wieder. Wie eine Welle schwappt es in sich und aus dir heraus. Beobachte das mal. Es geschieht einfach.

Du musst nichts damit tun.

Du darfst einfach damit sein. Kannst es anschauen. Mit fühlen was in deinem Körper passiert. Du kannst dein Pferd beobachten, was in ihm geschieht während du fühlst.

Sonst nichts.

Erlaube dir das. Erlaube dir heute nichts damit zu tun. Erlaube dir zu sein. Erlaube dir während deiner Beobachtung Frieden zu finden. Mit oder auch ohne die Emotion.

Du bist.

——————-
Horse Rider Listener

Bildungsreise Horse Rider Listener

In der Bildungsreise zum Horse Rider Listener geht es nicht darum dich wieder zu richten. Es geht nicht darum etwas in dir zu reparieren. Weißt du warum? Weil du wahrscheinlich gar nicht kaputt bist. Weil du nicht falsch bist oder etwas in dir verkehrt.

Es geht nicht darum in der Vergangenheit herum zu stochern, Traumen aufzuarbeiten oder Blockaden zu lösen. Weißt du warum? Weil diese Suche nach Lösung dich möglicherweise nur davon abhält loszugehen. Auf deine ureigene Reise.

Es geht nicht darum, etwas heil zu machen. Oder dich zu verbessern. Oder noch eine weitere Methode zu erlernen, wie du dein Pferd noch leichter manipulieren kannst. Das alles kannst du woanders lernen, wenn du das möchtest.

Es geht viel mehr darum, dich in deinem vollen Sein anzuerkennen, zu lieben und zu schätzen. Dir auf die Schliche zu kommen. Dich selbst zu erkennen. Mit einem Aha, so hab ich das bisher gemacht. weiterzugehen in deine Richtung.

Es geht darum mit einem staunenden Wow! in dich selbst einzutauchen und von dort die Magie des Lebens vollends zu spüren. Es geht ums nach Hause kommen. Zu dir. Um das Ankommen. Bei dir. Es geht um tiefe Liebe. In dir.

You are loved.

—————————
Horse Rider Listener

Vom Glück

Reibst du dich auf? Brennst du aus? Mühst du dich ab? War das wirklich so gedacht? Ist das, was du glaubst für dich gemacht?

Oder hast du dich verirrt, verlaufen? Du tappst im Dunkeln durch die Nacht, deine Schatten dir auf der Spur.

Deine innere Uhr übergehst du schon lange.

Die Welt steht still und trotzdem findest du nicht zur Ruhe. Findest nicht was du willst, was dich glücklich stimmt.

Du hattest gedacht, Glück sei aus Erfolg gemacht. Aber heißt Erfolg denn wirklich: Ich racker mich ab? Oder folgt er vielleicht dem Glück?

Und das wiederum ist einfach da. Du hast Zugriff darauf. Egal wie wahr das ist oder nicht. Glück wird durch dein Feuer entzündet.

Und das wiederum befindet sich in dir. Tief im Schoß deines unendlichen Seins. Es füllt deinen inneren Raum, wärmt und nährt und stärkt.

Folge dem Feuer noch ehe es erlischt. Frag was es braucht, was für dich gedacht. Lausche und staune und sieh wie es lacht.

Glück wird ab heute aus Feuer gemacht.

2021-03-01

Über Heilung

Ein Auszug aus einem Gespräch mit der Herdenchefin. Meine liebe Birta spricht und ich frage und höre zu. Das gab es lange nicht, denn auch ich vergesse manchmal zu leben, was erlebbar ist und lebe einfach vor mich hin, als wäre das Leben leblos. Ich höre nicht, ich staune nicht, ich schlafe wach und vergesse mich. Aus Langeweile. Schade um die Zeit und all das, was man erleben könnte, wenn man dem nur Raum gäbe. Nun, es ist nicht wichtig, was nicht getan, statt dessen widmen wir uns dem Geschehenen und sind jetzt aufmerksam, was diese weise Stute voller Liebe spricht. … mehr …

When the horse shows

When the horse shows his heart, you listen!

Don‘t you?

Oft gehen wir drüber. Nehmen gar nicht so richtig wahr, was los ist. Lassen es nicht an uns ran, wenn etwas drängt. Wir halten gegen. Im schlimmsten Falle machen wir alle Schotten dicht.

Manchmal oder sogar viel öfter noch bei uns selbst. Unsere eigene innere Stimme übergehen wir. Unsere Bedürfnisse lassen wir links liegen. Unsere Schatten und Lichter negieren wir. So als wären sie nicht existent. So als wären wir nicht existent.

Das ist der Punkt an dem das System krankt. Wir erwarten von uns selbst, dass wir funktionieren. Und übertragen das automatisch auf die anderen. Kinder, Freunde, Partner, … und auf unsere Pferde.

Ist das fair? Uns selbst gegenüber? Das ist die erste Frage, die ich mir stelle. Will ich das von mir verlangen? Ganz ehrlich? ….

…….

When the horse shows his heart, you listen!

Alles nimmt seinen Anfang bei dir selbst …

————
Horse Rider Listener

Vom Fluß der Liebe

Ein Gespräch am Nachmittag mit meiner Stute, die mir so nah ist, als hätten wir seit ewig eine Verbindung. Wir hatten schwierige Zeiten und seltsame Muster, kommen uns aber näher und näher. Ich sehe sie, wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue jeden Tag. Ich lausche ihren Worten nur zu gerne. Sie war das erste Pferd, das hörbar mit mir geredet hat. Auf die Frage, wer ich bin antwortete sie damals ganz selbstverständlich: Na, unser Mensch! Das hat mich echt wach gerüttelt. Nun heute erzählt sie von der Liebe. … mehr …

Vom Widerstand

Wenn die Zeit verfliegt und du sie anhalten möchtest, weil du nicht schaffst, was du gerne schaffen möchtest, keine Zeit für das bleibt, was dir wichtig und richtig erscheint, dann kann es passieren, dass du dagegen hältst.

Mit aller Kraft stemmst du dich gegen das Rasen der Zeit. Mit aller Kraft versuchst ein kleines Fenster zu erschaffen in dem etwas möglich wird. Mit aller Kraft hältst du die Luft an, denn vielleicht, vielleicht stoppt dann auch das Hetzen.

Wahrscheinlich wird aber alles nur schlimmer und enger und schneller und dir erscheint die Zeit noch kürzer. Nicht wahr? Je schneller du versuchst du sein, desto schneller rinnt sie dir durch deine verkrampften Finger.

Gib den Widerstand auf. Sei da. Lebe, was ist. Nur für einen Moment. Und beobachte mal wie viel Raum sich öffnet. Beobachte mal wie die Zeit dir entgegen kommt. Wie sie ebenfalls aufhört so statisch zu sein und beginnt mit dir zu fließen.

Sie ist wie ein Pferd. Wirst du weich, gibt es nach. Lässt du locker, verschenkt es sich dir. Machst du auf, macht sie Raum für was immer du brauchst. Es liegt an dir, den ersten Schritt zu machen. Bring dir dein Fließen zurück. Atme.


Horse Rider Listener – hier gehts zur Bildungsreise

Von Selbstvorwürfen

Gespräch mit dem schwarzen Meister selbst – Nasison von Oed – Als Nasison sich einloggt in meine Gedanken bin ich gerade mit meiner eigenen Abtrünnigkeit beschäftigt. Ich merke, meine eigenen Tiefen sind mir unangenehm. Ich verurteile mich selbst und denke schlecht über mich.In mir ist so einiges, dass ich nicht sein will. Ungeliebtes, Aspekte, die ich lieber abspalten würde. Aspekte, die ich lieber nicht hätte, Seiten, die ich lieber nicht leben würde. Sollte das nicht integriert werden? Geht es nicht darum, all das anzunehmen? Oder es zumindest zu akzeptieren? … mehr …