Vom Coachen und Lassen

Wenn ich mich umschaue in der weiten Welt des Web, vor allem aber im coolen Kreis der Coaches, dann hab ich manchmal den Eindruck ein richtig guter Coach bist du nur wenn du ein richtig Scheiß Leben hinter dir hast. *Anm.: Das Wort Coach mag ich eigentlich nicht, benutze es hier nur der Einfachheit halber.* Eine richtige Erleuchtung kannst du ausschließlich dann haben wenn du richtigen Müll erlebt hast. Zum Beispiel eine Depression oder einen heftigen Burnout oder Mobbing oder eine schwere körperliche Krankheit. Oder Armmut oder Missbrauch oder etwas was dem nahe kommt. Oder du hattest eben eine Zufallserleuchtung durch ein Buch oder einen Menschen oder so etwas. In jedem Fall ein einschneidendes Erlebnis, was dich verändert hat. Oder ein einschneidendes Leben aus dem du dich befreit hast. … mehr …

Von Angst und Berührung

Wenn es da etwas gibt, das sich anfühlt wie Angst, wenn da in dir eine Körperempfindung vorherrscht, die du gelernt hast als Angst zu bezeichnen, dann bleib bewusst stehen. Warte. Sei damit für einen Moment. Sei damit auch wenn du am liebsten auf dem Absatz kehrt machen und davon laufen würdest. Erlaube dir für einen Moment inne zu halten, auszuatmen und zu sein. Punkt. Sonst nichts. Tue nichts damit. Mach sie nicht weg oder verändere oder mach sie größer. Sei einfach damit. Präsent und wach. Einfach jetzt. Nimm es wahr, was du empfindest. Was dein Körper tut. Und ja, du hast Recht, wahrscheinlich ist es gar nicht so einfach in dem Moment, in dem die Angst in deinem Körper aufsteigt. … mehr …

Wenn ich doch …

Ach, wenn ich doch…! Kennst du diese Sprüche in deinem Kopf? Diese Wünsche, diese Energie von ewiger Sehnsucht nach, ja, wonach eigentlich? Wenn ich doch mehr Geld hätte, dann würde ich. Wenn ich doch mehr Freiheit hätte, dann würde ich. Wenn ich doch mehr Mut hätte, dann würde ich mein Pferd nehmen und endlich mit ihm ausreiten. Oder zumindest einen Spaziergang anpeilen. Wenn ich doch mehr Sicherheit hätte, dann hätte ich das schon lange umgesetzt. Wenn ich doch mehr Flexibilität in mir hätte, dann könnte ich all das ganz leicht verändern. … mehr …

Vom Herbst

Es ist Herbst. Herbst ist bunt. Herbst ist Vergänglichkeit. Herbst ist Zeit der Stille. Zeit der Einkehr. Und auch Zeit der Winde und Stürme. Und wenn du ein Pferd hast oder mit Pferden zu tun, dann weißt du vielleicht, dass Herbst auch eine recht aufregende Zeit ist. Oftmals erwacht in den Pferden eine Art Wanderlust und sie verlassen vielleicht mal auf ungeplantem Weg die Koppel. Außerdem ist der Herbst die Zeit des veränderten Lichtes. Die Sonne steht tief und mit ihr erwachen die Gespenster. Seltsame, unbekannte Schatten auf dem Boden, Rascheln im Gestrüpp. All das gibt Anreiz zu einer erhöhten Anspannung, wodurch wiederum der Reiter mal auf ungeplantem Weg den Pferderücken verlässt. … mehr …

Von Freiheit

Guten Morgen geliebtes Wesen, die Woche beginnt und ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll, weil es niemals aufhört. Es hört nicht auf weh zu tun. Ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen, wie wir unser Leben so führen. Alle. ich ertrage es nicht, wie wir mit uns selbst und allem um uns herum umgehen. Jedoch am meisten, wirklich am allermeisten schmerzt es mich, wenn ich mir selbst zuhöre. Meinen Gedanken über mich. Den Gedanken, die mich richten, mich züchtigen, mich gefangen halten. Wie kann ich so grob und gemein zu mir sein? Niemals wäre ich je so gemein zu jemand anderem. Zu einem kleinen Kätzchen oder so. Und ich befürchte ich bin nicht die einzige, der das so geht. Ich befürchte in all euren Köpfen habt ihr zerstörerische Gedanken über euch selbst. … mehr …

Von Schmerz und Ohnmacht

Es gibt Tage und Wochen in denen habe ich keine Inspiration oder keine Priorität etwas zu schreiben. Und dann gibt es Wochen wie diese, da sprudelt es über. Ich habe ständig Gedanken und EInfälle und kann immer wieder etwas in Worte fassen. Heute ist es 21:54 Uhr, ich sitze in eine Decke gewickelt auf meiner Terasse und genieße die Nachtluft. Na gut, noch ist es Abend, aber so ziemlich gleich ziemlich finster. Das erste Mal seit über neun Jahren bin ich zwei Tage alleine zu Hause. Wie Urlaub am eigenen Platz. Lass das mal wirken. … mehr …

Erlaubst du dir die Müdigkeit?

Kennst du dieses Gefühl der schier endlosen Müdigkeit? Kennst du das, wenn dir jegliche Kraft fehlt irgendetwas zu tun? Schnell, ganz schnell betiteln wir das als Burn out oder beginnende Depression. Vielleicht hast du ja auch das Gefühl, du bist schon mittendrin in der Depression? Dein Körper ist schwer, deine Lust auf irgendwas so klein wie eine Ameise, kaum sichtbar. Am Liebsten würdest du die ganze Zeit nur auf der Couch liegen und schlafen. Mir geht das immer wieder so. Aber was wäre eigentlich, wenn daran nichts falsch wäre? … mehr …

Bedingungslos Lieben

Das ist ein großes Wort, nicht wahr? Oder ist es nur mit Bedeutung geschwängert? Wie sehr fürchten wir uns davor, bedingungslos zu lieben? Vielleicht sogar bedingungslos zu sein? Was, wenn wir gar keine Bedingungen an irgendetwas hätten? Nicht an unser Business, nicht an unser Pferd (sofern wir eines besitzen), nicht an unsere Mitmenschen, Partner, Eltern, nicht an unsere Kinder. Vor allem nicht an uns selbst und unser Sein. Was, wenn wir bedingungslos uns selbst gegenüber wären? Was wenn diese Bedingungslosigkeit unsere Begrenzungen aufheben könnte? … mehr …

Prickelnde Selbstliebe oder Optimierungswahn?

Manchmal, wenn ich so durch das Netz rolle, hauptsächlich durch die Sozialen Medien, dann hab ich das Gefühl wir seien alle irgendwie verkehrt. Nichts an uns ist hinreichend und muss dringend optimiert werden. Wir treiben zu wenig Sport, haben zu wenig Erfolg, sind zu dick, zu dünn, zu laut, zu leise, zu doof, zu arm, zu reich … zur irgendwas. Du kannst die Liste endlos fortführen. Es gibt kaum Menschen da draußen, die mich oder dich für genügend halten. Die mich oder dich für perfekt so wie wir sind halten. Oder? Geht dir das auch manchmal so?

Manchmal, wenn ich so durch das Netz rolle, hauptsächlich durch die Sozialen Medien, dann hab ich das Gefühl wir seien alle irgendwie verkehrt. Nichts an uns ist hinreichend und muss dringend optimiert werden. Wir treiben zu wenig Sport, haben zu wenig Erfolg, sind zu dick, zu dünn, zu laut, zu leise, zu doof, zu arm, zu reich … zur irgendwas. Du kannst die Liste endlos fortführen. Es gibt kaum Menschen da draußen, die mich oder dich für genügend halten. Die mich oder dich für perfekt so wie wir sind halten. Oder? Geht dir das auch manchmal so?

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Mit diesem Mindset werden deine Wünsche wahr

Abrakadabra – Simsalabim! Wunsch erfüllt. So einfach ist das. Wirklich? Stell dir vor du hättest einen imaginären Zauberstab und könntest dir sofort und ohne Umschweife jeden auch noch so kleinen Wunsch erfüllen. Ist das nicht eine tolle Vorstellung? Ist das nicht total genial? Oder begrenzt du dich direkt bei dem Gedanken daran, weil du für dich festgehalten hast, dass das zu leicht wäre, dass das ja nicht geht oder dir dann total langweilig wäre? Falls du dennoch Lust hast auf Wunscherfüllung, dann lies jetzt weiter. … mehr …