Verbindung zur Weisheit

In den letzten Monaten, beinahe werden es Jahre, hab ich viel an Verbindung zu meinen Pferden verloren. Es läuft nicht so gut. Es lief schon mal besser.

Das klingt dramatisch. Ist es vielleicht auch.

Der Grund?
Ich habe die Verbindung zu mir selbst verloren.

Ich habe nicht auf meine Weisheit gehört. Habe Entscheidungen im Kopf getroffen, nicht dort wo sie hingehören. Herz und Bauch.

Ich habe mich an anderen Menschen orientiert, nicht an mir selbst. Habe versucht mit ihnen nahe zu sein, anstatt mit mir. Vergeblich, natürlich.

Das ist ein Muster, dass ich bereits kenne von mir. Ich hatte es übersehen. Mal wieder.

Bis ich vor ein paar Tagen gesehen habe, was geschieht. Was ich zugelassen habe, wo ich mich verlaufen, verloren, verflogen hatte.

Ich musste mich setzen. Sinnbildlich.

Dann bin ich aufgestanden und habe die Entscheidung, die schon so lange in mir gewachsen war, denn irgendetwas in mir ahnte es bereits, hat darauf hingearbeitet ohne mein Zutun, ins Leben gebracht.

Ein neuer, ein guter Morgen zaubert den Tag …

Weisheit, das was in dir ist, weiß immer den Weg. Sie schubst dich unentwegt vorwärts. In deine Richtung.

Ohne Worte

Manchmal fehlen uns die Worte. Manchmal fehlen uns die Entscheidungen um Dinge in die Wege zu leiten. Manchmal fehlen uns die Worte um Entscheidungen zu artikulieren. Um die Bewegung einzuleiten, die es braucht. 

Aber was, wenn es gar keine aktive Aktion braucht? Was wenn alles genau im richtigen Moment geschieht? Was wenn die Worte sich finden werden, wenn es an der Zeit ist? 

Ja. Nur manchmal fehlt mir das Vertrauen, genau dieses Vertrauen. Manchmal möchte ich das Leben kontrollieren. Möchte wissen, was als nächstes kommt und Sicherheit gewinnen in allen meinen Schritten, die ich gehe. Bevor ich sie gehe. Aber Sicherheit erlangt man ausschließlich beim Gehen selbst. Nicht in dem Wunsch gekonnt gegangen zu sein. Nicht wahr? 

Wenn die Worte fehlen für getroffene Entscheidungen, dann warte ich. Ich muss. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig. Die Ungeduld verweilt als mein Partner, aber sie lernt. Und ich mit ihr. Vielleicht zeigt sich bald, was gesagt sein will. Vielleicht. Viel – leicht. 

Ich atme aus. Ich blicke in die dunklen Sturmeswolken in meinem Kopf und warte. Es wird vorüber gehen. Denn alles geht vorüber. 

Die #weisheit der #pferde ist #unendlich …

Hjarta Tierkommunikation

Ups and Downs

Die Höhen und Tiefen des Daseins. Mal ist es oben, mal unten und dazwischen findet auch etwas statt, allerdings nicht so richtig viel, oder? Nur manchmal, da braucht man genau das. Nichts. Langweilige Eintönigkeit, ein leises Piiiiieeeep im Hintergrund, das sagt, Achtung, Achtung, sie sind kurz davor hier festzuwachsen und das Leben zu verneinen. Ihr Herzschlag gleicht einem Strich. Dann entscheidest du, was zu tun ist. … mehr …

Zauber der Zeit

Ich mag Dienstage. Ich sitze am Computer. Es ist warm in meinem Büro. Nur meine Füße sehnen sich nach dickeren Socken. Ich tendiere dazu, sie immer zu kühl zu kleiden. Ich denke, sie könnten sich selbst wärmen, wenn sie sich ein bisschen anstrengen würden. Zumindest schicke ich ihnen warme Gedanken. Hihi. Ob ihnen das hilft, weiß ich nicht. Aber denken lenkt mich ab von den kalten Füßen. … mehr …

Zeitgeschenke

Schreiben in einem Café – für mich als Landei ein wahres Abenteuer. Völlig verrückt. Dieser Auszug aus meinem Hörbuch, das übrigens sechs Jahre alt ist, aber in meinem Leben noch lange nicht an Aktualität verloren hat, erzählt von geschenkter Zeit, über den Zwiespalt von Familie, Kreativität und dem ganz alltäglichen Wahnsinn. Du findest das Buch im Bookshop. Wenn du das Hörbuch als Ganzes möchtest, schreib mir.

 

Von Beziehungen

Beziehung. Paarbeziehung. Ein Geben und ein Nehmen. So sagt man, nicht wahr? Der eine gibt, der andere nimmt. Und dann umgekehrt. Immer im Ausgleich. Immer möglichst genau gleich. Der eine nimmt so viel, wie der andere und der wiederum gibt den selben Wert zurück. Okay. So weit so gut. Hört sich ja alles ganz nett an. … mehr …

Zeit für mehr

Es ist mal wieder Zeit für längere Artikel. Das spüre ich seit ein paar Wochen sehr stark. Ganz oft versuche ich dann dagegen zu halten. Im Widerstand zu bleiben. Möglichst nichts zu tun, weil ich mich oft vor der Arbeit so sehr fürchte. Weil es mir Angst macht, all diese Informationen durch mich aufzuschreiben. Weil da so viel Zeit vergeht, weil das wirklich viel Zeit verschlingt. Aber wenn ich ehrlich mit mir bin, ist diese Zeit doch einfach total erfüllend investiert, nicht wahr? … mehr …

Flow

Wenn Stille dran ist, folge ihrem Ruf. Halte nicht dagegen. Lass dich mitnehmen, werde ruhig und lass dich fallen in die Dunkelheit.

Wenn dir die Lust fehlt zu agieren, dann gebe dich hin. Werde still. Folge dir selbst in deine Höhle. Es kommen wieder belebtere Tage.

Nichts ist verloren. Kein Moment verschenkt. Alles dient. Dir, dem Leben, dem Sein. Vertraue.

Fließe mit dem Leben.

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Horse Rider Listener

Fühlen

Angst zu fühlen ist vollkommen okay. Du musst nichts verstecken. Vielleicht magst du es heute durch dich durch rauschen lassen, dieses Gefühl. Warten, atmen, bis es vorbei ist.

Zu fühlen ist vollkommen okay. Und ungefährlich. Ein Gefühl kommt und es geht wieder. Wie eine Welle schwappt es in sich und aus dir heraus. Beobachte das mal. Es geschieht einfach.

Du musst nichts damit tun.

Du darfst einfach damit sein. Kannst es anschauen. Mit fühlen was in deinem Körper passiert. Du kannst dein Pferd beobachten, was in ihm geschieht während du fühlst.

Sonst nichts.

Erlaube dir das. Erlaube dir heute nichts damit zu tun. Erlaube dir zu sein. Erlaube dir während deiner Beobachtung Frieden zu finden. Mit oder auch ohne die Emotion.

Du bist.

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Horse Rider Listener

Bildungsreise Horse Rider Listener

In der Bildungsreise zum Horse Rider Listener geht es nicht darum dich wieder zu richten. Es geht nicht darum etwas in dir zu reparieren. Weißt du warum? Weil du wahrscheinlich gar nicht kaputt bist. Weil du nicht falsch bist oder etwas in dir verkehrt.

Es geht nicht darum in der Vergangenheit herum zu stochern, Traumen aufzuarbeiten oder Blockaden zu lösen. Weißt du warum? Weil diese Suche nach Lösung dich möglicherweise nur davon abhält loszugehen. Auf deine ureigene Reise.

Es geht nicht darum, etwas heil zu machen. Oder dich zu verbessern. Oder noch eine weitere Methode zu erlernen, wie du dein Pferd noch leichter manipulieren kannst. Das alles kannst du woanders lernen, wenn du das möchtest.

Es geht viel mehr darum, dich in deinem vollen Sein anzuerkennen, zu lieben und zu schätzen. Dir auf die Schliche zu kommen. Dich selbst zu erkennen. Mit einem Aha, so hab ich das bisher gemacht. weiterzugehen in deine Richtung.

Es geht darum mit einem staunenden Wow! in dich selbst einzutauchen und von dort die Magie des Lebens vollends zu spüren. Es geht ums nach Hause kommen. Zu dir. Um das Ankommen. Bei dir. Es geht um tiefe Liebe. In dir.

You are loved.

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Horse Rider Listener