Bildungsreise Horse Rider Listener

In der Bildungsreise zum Horse Rider Listener geht es nicht darum dich wieder zu richten. Es geht nicht darum etwas in dir zu reparieren. Weißt du warum? Weil du wahrscheinlich gar nicht kaputt bist. Weil du nicht falsch bist oder etwas in dir verkehrt.

Es geht nicht darum in der Vergangenheit herum zu stochern, Traumen aufzuarbeiten oder Blockaden zu lösen. Weißt du warum? Weil diese Suche nach Lösung dich möglicherweise nur davon abhält loszugehen. Auf deine ureigene Reise.

Es geht nicht darum, etwas heil zu machen. Oder dich zu verbessern. Oder noch eine weitere Methode zu erlernen, wie du dein Pferd noch leichter manipulieren kannst. Das alles kannst du woanders lernen, wenn du das möchtest.

Es geht viel mehr darum, dich in deinem vollen Sein anzuerkennen, zu lieben und zu schätzen. Dir auf die Schliche zu kommen. Dich selbst zu erkennen. Mit einem Aha, so hab ich das bisher gemacht. weiterzugehen in deine Richtung.

Es geht darum mit einem staunenden Wow! in dich selbst einzutauchen und von dort die Magie des Lebens vollends zu spüren. Es geht ums nach Hause kommen. Zu dir. Um das Ankommen. Bei dir. Es geht um tiefe Liebe. In dir.

You are loved.

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Horse Rider Listener

Über Heilung

Ein Auszug aus einem Gespräch mit der Herdenchefin. Meine liebe Birta spricht und ich frage und höre zu. Das gab es lange nicht, denn auch ich vergesse manchmal zu leben, was erlebbar ist und lebe einfach vor mich hin, als wäre das Leben leblos. Ich höre nicht, ich staune nicht, ich schlafe wach und vergesse mich. Aus Langeweile. Schade um die Zeit und all das, was man erleben könnte, wenn man dem nur Raum gäbe. Nun, es ist nicht wichtig, was nicht getan, statt dessen widmen wir uns dem Geschehenen und sind jetzt aufmerksam, was diese weise Stute voller Liebe spricht. … mehr …

Vom Fluß der Liebe

Ein Gespräch am Nachmittag mit meiner Stute, die mir so nah ist, als hätten wir seit ewig eine Verbindung. Wir hatten schwierige Zeiten und seltsame Muster, kommen uns aber näher und näher. Ich sehe sie, wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue jeden Tag. Ich lausche ihren Worten nur zu gerne. Sie war das erste Pferd, das hörbar mit mir geredet hat. Auf die Frage, wer ich bin antwortete sie damals ganz selbstverständlich: Na, unser Mensch! Das hat mich echt wach gerüttelt. Nun heute erzählt sie von der Liebe. … mehr …

Von Selbstvorwürfen

Gespräch mit dem schwarzen Meister selbst – Nasison von Oed – Als Nasison sich einloggt in meine Gedanken bin ich gerade mit meiner eigenen Abtrünnigkeit beschäftigt. Ich merke, meine eigenen Tiefen sind mir unangenehm. Ich verurteile mich selbst und denke schlecht über mich.In mir ist so einiges, dass ich nicht sein will. Ungeliebtes, Aspekte, die ich lieber abspalten würde. Aspekte, die ich lieber nicht hätte, Seiten, die ich lieber nicht leben würde. Sollte das nicht integriert werden? Geht es nicht darum, all das anzunehmen? Oder es zumindest zu akzeptieren? … mehr …

Das Pferd durchschaut

Ein Pferd beeindruckst du nicht mit Sprüchen. Du beeindruckst es nicht mit Geld oder Besitz. Du beeindruckst es nicht in dem du dich selbst darstellst. Oder gar versuchst etwas zu sein, was du nicht bist.

Das Pferd durchschaut dich.

Nicht weil es etwas im Schilde führt oder eine List ausheckt. Nicht weil es das unbedingt will. Einfach weil es nicht anders kann. Es ist dafür gemacht. Es ist sein natürlicher Zustand sein Umfeld zu scannen, zu durchleuchten.

Es blickt tief in dein Herz und erkennt was dich bewegt. Was dich wirklich bewegt. Es erkennt, was du übersiehst. Was du nicht fühlen willst. Es entdeckt, was du versuchst zu verstecken. Und bringt es ganz unweigerlich ans Licht.

Nimm dich wahr. Sei ehrlich und echt. Mit dir selbst in erster Linie. Fühle dich. Fühle was in dir ist. Setze dich mit dir selbst auseinander. Geh in Kontakt mit deinen Tiefen. Erkenne dich. Höre deine Bedürfnisse. Werde präsent.

Es hilft dir, dein Sein in Einklang zu bringen. Deine Energie zu sortieren. Du wirst weniger überrascht sein, wenn du deinem Pferd begegnest. Du wirst weniger übermannt sein von den Begebenheiten. Du wirst gelassener und klarer.

Training am Pferd ist immer Training an mir selbst.

Siehst du deine Fähigkeiten?

Oder siehst du nur was du kannst oder nicht?

Ich beobachte in der Welt der Pferde und Reiter und natürlich auch bei mir selbst, wie wir trainieren oder Übungen anwenden, die man eben so macht. Und wir tun sie so, wie man sie eben so macht. Ohne Bewusstsein, ohne Hinterfragen, ob wir das gut können, ob das das ist, was das Pferd braucht. Ob vielleicht etwas anderes uns beiden besser täte.

Weißt du, wie du in deinem Pferd das Beste hervorbringen kannst? Weißt du, was du bewirkst? Bist du dir bewusst darüber, was genau du, bei genau diesem Pferd erweckst, das ihm genau jetzt dienlich ist?

Ist es Reiten? Bodenarbeit? Führen? Zusammen sein? Ist es überhaupt eine Technik? Gibt es sie schon? Oder habt ihr eure ganz eigne Art euch gegenseitig zu nähren und das Leuchten in euch zu entfachen?

Beobachte dich. Sei ehrlich mit dir. Mach dir nichts vor. Trainiere dich selbst darin, deine wahren Fähigkeiten zu entlarven und zu nähren. So lange tue immer wieder das, was du gut kannst.

Siehst du dein Pferd?

Siehst du dein Pferd? Oder siehst du nur seine Reaktion?

Die Reaktion deines Pferdes ist abhängig von verschiedenen Umständen. Seiner Geschichte, dem Wetter, dem Alter, der Laune, satt oder nicht, zufrieden oder nicht, und noch viel mehr. Sie ist abhängig von deinem inneren Zustand, deiner Aktion oder deinem Auftreten.

Vor allem aber ist sie abhängig vom Selbst des Pferdes. Jedes Pferd hat seine eigene Art zu reagieren. Nichts ist wie beim anderen. Wenn überhaupt, dann höchstens ähnlich, aber niemals gleich.

Während einer emotionaler auf ein und dasselbe Erlebnis reagiert, geht der andere wesentlich entspannter damit um. Von sich aus. Unabhängig von den Umständen.

Schau ganzheitlich hin. Sieh das ganze Bild. Sei wie ein Künstler. Sieh dir alles an. Sieh nicht weg. Bleibe präsent und mit deinem Fokus sanft, weich und weit. Empfange, erkenne und lass dich überraschen.

Vor allem aber urteile nicht vorschnell.

Von diesem einen Pferd

Dieses eine Pferd. Kennst du es auch? Dieses eine Pferd, was dich so an deine Grenzen bringt. Dieses eine Pferd, das dich so dermaßen fordert. Dieses eine Pferd, das dich wieder und wieder nahe an die Verzweiflung treibt. Manchmal mit mehr Drama, manchmal mit weniger. Jedoch häufig äußerst emotional. Fast ist es so, als würde es deine tiefsten Themen nach oben holen. Als würde es dich triggern. Die Angst ist präsent. Mindestens aber bist du wirklich manchmal am Überlegen vielleicht doch aufzugeben und dir ein braves, liebes, immer verlässliches Pferd zu holen anstatt dich ständig dieser Herausforderung zu stellen. Oder? … mehr …

Vom Coachen und Lassen

Wenn ich mich umschaue in der weiten Welt des Web, vor allem aber im coolen Kreis der Coaches, dann hab ich manchmal den Eindruck ein richtig guter Coach bist du nur wenn du ein richtig Scheiß Leben hinter dir hast. *Anm.: Das Wort Coach mag ich eigentlich nicht, benutze es hier nur der Einfachheit halber.* Eine richtige Erleuchtung kannst du ausschließlich dann haben wenn du richtigen Müll erlebt hast. Zum Beispiel eine Depression oder einen heftigen Burnout oder Mobbing oder eine schwere körperliche Krankheit. Oder Armmut oder Missbrauch oder etwas was dem nahe kommt. Oder du hattest eben eine Zufallserleuchtung durch ein Buch oder einen Menschen oder so etwas. In jedem Fall ein einschneidendes Erlebnis, was dich verändert hat. Oder ein einschneidendes Leben aus dem du dich befreit hast. … mehr …

Von Angst und Berührung

Wenn es da etwas gibt, das sich anfühlt wie Angst, wenn da in dir eine Körperempfindung vorherrscht, die du gelernt hast als Angst zu bezeichnen, dann bleib bewusst stehen. Warte. Sei damit für einen Moment. Sei damit auch wenn du am liebsten auf dem Absatz kehrt machen und davon laufen würdest. Erlaube dir für einen Moment inne zu halten, auszuatmen und zu sein. Punkt. Sonst nichts. Tue nichts damit. Mach sie nicht weg oder verändere oder mach sie größer. Sei einfach damit. Präsent und wach. Einfach jetzt. Nimm es wahr, was du empfindest. Was dein Körper tut. Und ja, du hast Recht, wahrscheinlich ist es gar nicht so einfach in dem Moment, in dem die Angst in deinem Körper aufsteigt. … mehr …