Verbindung zur Weisheit

In den letzten Monaten, beinahe werden es Jahre, hab ich viel an Verbindung zu meinen Pferden verloren. Es läuft nicht so gut. Es lief schon mal besser.

Das klingt dramatisch. Ist es vielleicht auch.

Der Grund?
Ich habe die Verbindung zu mir selbst verloren.

Ich habe nicht auf meine Weisheit gehört. Habe Entscheidungen im Kopf getroffen, nicht dort wo sie hingehören. Herz und Bauch.

Ich habe mich an anderen Menschen orientiert, nicht an mir selbst. Habe versucht mit ihnen nahe zu sein, anstatt mit mir. Vergeblich, natürlich.

Das ist ein Muster, dass ich bereits kenne von mir. Ich hatte es übersehen. Mal wieder.

Bis ich vor ein paar Tagen gesehen habe, was geschieht. Was ich zugelassen habe, wo ich mich verlaufen, verloren, verflogen hatte.

Ich musste mich setzen. Sinnbildlich.

Dann bin ich aufgestanden und habe die Entscheidung, die schon so lange in mir gewachsen war, denn irgendetwas in mir ahnte es bereits, hat darauf hingearbeitet ohne mein Zutun, ins Leben gebracht.

Ein neuer, ein guter Morgen zaubert den Tag …

Weisheit, das was in dir ist, weiß immer den Weg. Sie schubst dich unentwegt vorwärts. In deine Richtung.

Weise, müde Katze

Meine Gesprächspartnerin, ein hübsches und äußerst schlaues Kätzchen, erklärt mir etwas über Denkmuster. Ich mag es sehr wenn die Tiere weise Botschaften mitschicken. Das stimmt mich demütig.
Im Verlauf des Gesprächs erscheint sie mir recht müde, deshalb frage ich, ob ich mich zurückziehen soll.

Verena: Soll ich wann anders wieder kommen? Oder möchtest du gar nicht mehr sprechen? 

Katze: Weiß nicht. Du kannst schon bleiben. Ich kann ja schlafen und wir sprechen trotzdem weiter. 

V: Wenn das geht …

K: Klar. Alles geht. Weißt du, ihr stellt euch die Dinge immer so geradlinig vor. Etwas ist so, dann ist das andere so. Irgendwie so schlüssig. Aber weißt du, es gibt so viele Varianten, wie etwas sein kann. Es gibt so viele Möglichkeiten wie etwas geht. Nichts ist festgeschrieben. Nichts hält sich an eure Gesetze. Ehrlich. Es ist echt dreist von euch zu denken, dass alles so ist, wie es ist.

Hjarta Tierkommunikation

Ohne Worte

Manchmal fehlen uns die Worte. Manchmal fehlen uns die Entscheidungen um Dinge in die Wege zu leiten. Manchmal fehlen uns die Worte um Entscheidungen zu artikulieren. Um die Bewegung einzuleiten, die es braucht. 

Aber was, wenn es gar keine aktive Aktion braucht? Was wenn alles genau im richtigen Moment geschieht? Was wenn die Worte sich finden werden, wenn es an der Zeit ist? 

Ja. Nur manchmal fehlt mir das Vertrauen, genau dieses Vertrauen. Manchmal möchte ich das Leben kontrollieren. Möchte wissen, was als nächstes kommt und Sicherheit gewinnen in allen meinen Schritten, die ich gehe. Bevor ich sie gehe. Aber Sicherheit erlangt man ausschließlich beim Gehen selbst. Nicht in dem Wunsch gekonnt gegangen zu sein. Nicht wahr? 

Wenn die Worte fehlen für getroffene Entscheidungen, dann warte ich. Ich muss. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig. Die Ungeduld verweilt als mein Partner, aber sie lernt. Und ich mit ihr. Vielleicht zeigt sich bald, was gesagt sein will. Vielleicht. Viel – leicht. 

Ich atme aus. Ich blicke in die dunklen Sturmeswolken in meinem Kopf und warte. Es wird vorüber gehen. Denn alles geht vorüber. 

Die #weisheit der #pferde ist #unendlich …

Hjarta Tierkommunikation

Gespräch mit Mr. T.

Mr. T. weiß so einiges über Heilung, Spaß und Freude und über Fröhlichkeit. Hier ein kleiner Auszug.

T.: Weißt du, es ist essentiell, fröhlich zu sein.
V.: Das klingt wie eine Phrase.
T.: Nein, ist es nicht. Und es ist auch nicht so gemeint, wie du es denkst. Fröhlich ist der Schalk im Nacken und den schicke ich nie weg. Fröhlich der, der neue lustige Ideen hat. Jener, der sich nicht vom Leben selbst zum Schweigen bringen lässt. Der lacht, auch wenn es zugeht, als würde die Welt vergehen. Fröhlich blieben die Ideen und das Pulsieren mir im Bauch. Das lebendige Empfinden und mein Herz, das bleibt es auch.

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Bildungsreise Horse Rider Listener

In der Bildungsreise zum Horse Rider Listener geht es nicht darum dich wieder zu richten. Es geht nicht darum etwas in dir zu reparieren. Weißt du warum? Weil du wahrscheinlich gar nicht kaputt bist. Weil du nicht falsch bist oder etwas in dir verkehrt.

Es geht nicht darum in der Vergangenheit herum zu stochern, Traumen aufzuarbeiten oder Blockaden zu lösen. Weißt du warum? Weil diese Suche nach Lösung dich möglicherweise nur davon abhält loszugehen. Auf deine ureigene Reise.

Es geht nicht darum, etwas heil zu machen. Oder dich zu verbessern. Oder noch eine weitere Methode zu erlernen, wie du dein Pferd noch leichter manipulieren kannst. Das alles kannst du woanders lernen, wenn du das möchtest.

Es geht viel mehr darum, dich in deinem vollen Sein anzuerkennen, zu lieben und zu schätzen. Dir auf die Schliche zu kommen. Dich selbst zu erkennen. Mit einem Aha, so hab ich das bisher gemacht. weiterzugehen in deine Richtung.

Es geht darum mit einem staunenden Wow! in dich selbst einzutauchen und von dort die Magie des Lebens vollends zu spüren. Es geht ums nach Hause kommen. Zu dir. Um das Ankommen. Bei dir. Es geht um tiefe Liebe. In dir.

You are loved.

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Horse Rider Listener

Über Heilung

Ein Auszug aus einem Gespräch mit der Herdenchefin. Meine liebe Birta spricht und ich frage und höre zu. Das gab es lange nicht, denn auch ich vergesse manchmal zu leben, was erlebbar ist und lebe einfach vor mich hin, als wäre das Leben leblos. Ich höre nicht, ich staune nicht, ich schlafe wach und vergesse mich. Aus Langeweile. Schade um die Zeit und all das, was man erleben könnte, wenn man dem nur Raum gäbe. Nun, es ist nicht wichtig, was nicht getan, statt dessen widmen wir uns dem Geschehenen und sind jetzt aufmerksam, was diese weise Stute voller Liebe spricht. … mehr …

Vom Fluß der Liebe

Ein Gespräch am Nachmittag mit meiner Stute, die mir so nah ist, als hätten wir seit ewig eine Verbindung. Wir hatten schwierige Zeiten und seltsame Muster, kommen uns aber näher und näher. Ich sehe sie, wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue jeden Tag. Ich lausche ihren Worten nur zu gerne. Sie war das erste Pferd, das hörbar mit mir geredet hat. Auf die Frage, wer ich bin antwortete sie damals ganz selbstverständlich: Na, unser Mensch! Das hat mich echt wach gerüttelt. Nun heute erzählt sie von der Liebe. … mehr …

Von Selbstvorwürfen

Gespräch mit dem schwarzen Meister selbst – Nasison von Oed – Als Nasison sich einloggt in meine Gedanken bin ich gerade mit meiner eigenen Abtrünnigkeit beschäftigt. Ich merke, meine eigenen Tiefen sind mir unangenehm. Ich verurteile mich selbst und denke schlecht über mich.In mir ist so einiges, dass ich nicht sein will. Ungeliebtes, Aspekte, die ich lieber abspalten würde. Aspekte, die ich lieber nicht hätte, Seiten, die ich lieber nicht leben würde. Sollte das nicht integriert werden? Geht es nicht darum, all das anzunehmen? Oder es zumindest zu akzeptieren? … mehr …

Das Pferd durchschaut

Ein Pferd beeindruckst du nicht mit Sprüchen. Du beeindruckst es nicht mit Geld oder Besitz. Du beeindruckst es nicht in dem du dich selbst darstellst. Oder gar versuchst etwas zu sein, was du nicht bist.

Das Pferd durchschaut dich.

Nicht weil es etwas im Schilde führt oder eine List ausheckt. Nicht weil es das unbedingt will. Einfach weil es nicht anders kann. Es ist dafür gemacht. Es ist sein natürlicher Zustand sein Umfeld zu scannen, zu durchleuchten.

Es blickt tief in dein Herz und erkennt was dich bewegt. Was dich wirklich bewegt. Es erkennt, was du übersiehst. Was du nicht fühlen willst. Es entdeckt, was du versuchst zu verstecken. Und bringt es ganz unweigerlich ans Licht.

Nimm dich wahr. Sei ehrlich und echt. Mit dir selbst in erster Linie. Fühle dich. Fühle was in dir ist. Setze dich mit dir selbst auseinander. Geh in Kontakt mit deinen Tiefen. Erkenne dich. Höre deine Bedürfnisse. Werde präsent.

Es hilft dir, dein Sein in Einklang zu bringen. Deine Energie zu sortieren. Du wirst weniger überrascht sein, wenn du deinem Pferd begegnest. Du wirst weniger übermannt sein von den Begebenheiten. Du wirst gelassener und klarer.

Training am Pferd ist immer Training an mir selbst.

Siehst du deine Fähigkeiten?

Oder siehst du nur was du kannst oder nicht?

Ich beobachte in der Welt der Pferde und Reiter und natürlich auch bei mir selbst, wie wir trainieren oder Übungen anwenden, die man eben so macht. Und wir tun sie so, wie man sie eben so macht. Ohne Bewusstsein, ohne Hinterfragen, ob wir das gut können, ob das das ist, was das Pferd braucht. Ob vielleicht etwas anderes uns beiden besser täte.

Weißt du, wie du in deinem Pferd das Beste hervorbringen kannst? Weißt du, was du bewirkst? Bist du dir bewusst darüber, was genau du, bei genau diesem Pferd erweckst, das ihm genau jetzt dienlich ist?

Ist es Reiten? Bodenarbeit? Führen? Zusammen sein? Ist es überhaupt eine Technik? Gibt es sie schon? Oder habt ihr eure ganz eigne Art euch gegenseitig zu nähren und das Leuchten in euch zu entfachen?

Beobachte dich. Sei ehrlich mit dir. Mach dir nichts vor. Trainiere dich selbst darin, deine wahren Fähigkeiten zu entlarven und zu nähren. So lange tue immer wieder das, was du gut kannst.