Vom Widerstand

Wenn die Zeit verfliegt und du sie anhalten möchtest, weil du nicht schaffst, was du gerne schaffen möchtest, keine Zeit für das bleibt, was dir wichtig und richtig erscheint, dann kann es passieren, dass du dagegen hältst.

Mit aller Kraft stemmst du dich gegen das Rasen der Zeit. Mit aller Kraft versuchst ein kleines Fenster zu erschaffen in dem etwas möglich wird. Mit aller Kraft hältst du die Luft an, denn vielleicht, vielleicht stoppt dann auch das Hetzen.

Wahrscheinlich wird aber alles nur schlimmer und enger und schneller und dir erscheint die Zeit noch kürzer. Nicht wahr? Je schneller du versuchst du sein, desto schneller rinnt sie dir durch deine verkrampften Finger.

Gib den Widerstand auf. Sei da. Lebe, was ist. Nur für einen Moment. Und beobachte mal wie viel Raum sich öffnet. Beobachte mal wie die Zeit dir entgegen kommt. Wie sie ebenfalls aufhört so statisch zu sein und beginnt mit dir zu fließen.

Sie ist wie ein Pferd. Wirst du weich, gibt es nach. Lässt du locker, verschenkt es sich dir. Machst du auf, macht sie Raum für was immer du brauchst. Es liegt an dir, den ersten Schritt zu machen. Bring dir dein Fließen zurück. Atme.


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