VERENA

Hi, liebes Du! Mein Name ist Verena. Ich bin ein multitalentiertes und multiorientiertes Wesen. Ich interessiere mich für wahnsinnig viele Dinge und Sichtweisen und ich genieße es. Die Welt hat so viel zu schenken, was es wert ist entdeckt zu werden. Zu jeder Begebenheit gibt es mindestens tausend und eine Perspektive. Das ist mein Job. Deinen und meinen Blick zu dehnen, die Aussicht zu weiten und die Grenzen des bekannten Denkens zu sprengen!

Mein tiefster Schmerz ist es, nicht sein zu können, was ich bin. Mich einschränken zu müssen, mich anpassen zu müssen in vorgefertigte Systeme. An Denkweisen, wie etwas zu sein hat. Mich einfügen zu müssen, zu funktionieren und unterdrücken zu müssen, was in mir schlummert. Mein tiefster Schmerz ist es, nicht ganz und gar ich sein zu dürfen.

Die schmerzvollste Wunde, die ich in mir trage ist eingefahrenen Vorstellungen folgen zu müssen. Zu genügen und zu funktionieren. Geplanten Ergebnissen zu entsprechend. Wo bliebt denn da das sinnliche Erleben? Wo bleibt da bitteschön der Raum zum Spielen? Sich auszuprobieren? Kindlich neugierig in der Welt zu wirken? Den Herausforderungen mit Offenheit zu begegnen? Wo ist da das Feld, in dem ich wirklich freudvoll lernen kann?

Der Raum für lebendige Kreativität.

Überschwenglich, sinnlich, emotional, sogar ein bisschen extrem und vor allem grenzenlos. Unbändig, kraftvoll und klar wie ein Wasserfall.

Provokant?

Meine größte Angst ist es, keinen Unterschied machen zu können. Meine größte Angst ist es, nicht berühren zu dürfen. Nicht inspirieren zu dürfen. Geistig, emotional und auf der ganzen Ebene. Meine größte Angst ist es, keinen Eindruck auf dieser Erde zu hinterlassen und zwar ganz genau mit dem, was ich bin. Mit meiner ganzen multidimensionalen Wesenheit, meiner Sinnlichkeit und meiner überschwenglichen Lebendigkeit. Jetzt fragst du dich vielleicht:

Was hat das alles mit mir zu tun? Was hast du mit mir zu tun? Welche Bedeutung hat das alles für mich?

Und ich könnte dir Dinge antworten, wie: Ich bin du oder: ich bin die Projektionsfläche deiner Wirklichkeit oder: der Zufall hat dich dazu gebracht, das hier zu lesen, oder, oder, oder …

Aber weißt du, für mich hat es genau dann Bedeutung, wenn es dich berührt. Wenn irgendeines meiner Worte etwas in dir auslöst, wenn irgendeines meiner Worte etwas mit dir macht, dich bewegt, eine Emotion entfesselt. Vielleicht ist das ein Lächeln oder ein Schauer, der dir über den Rücken schleicht. Vielleicht ist es sogar vollkommener Widerstand. Genau dann ist es eine Initiation. Genau dann hat es etwas mit dir zu tun. Genau dann ist es auch für dich ein Stück wahr. Genau dann beginnt es in dir zu heilen.

Und genau dann beginnt es auch in mir zu heilen.

Und jetzt?

Sei doch einfach mal total übermütig mutig! Folge deiner Neugier und erlebe mich live … ich freue mich auf dich!

ALLES KANN – NICHTS MUSS

Mein Leben lang bin ich in Kontakt mit Islandpferden. Bis ich begriffen habe, welche Wertigkeit und welch Glück es ist, diese in meiner Gegenwart zu haben, hat es allerdings seine Zeit gedauert. Ich bin dankbar, dass sie ihr Leben mit mir teilen und meines dadurch unschätzbar bereichern. Mich mit ihrem Sein inspirieren, über mich hinaus zu wachsen. Und mich vor allen Dingen an meine eigene Größe erinnern und daran mich selbst zu sehen und in meiner vollen Schönheit anzunehmen. Nicht nur hier an diesem Ort eröffne ich (manches Mal zusammen mit den Pferden) einen bewussten Raum der Stille und Heilung, an dem Du dich wieder entdecken, entfalten und leben kannst.

Es ist für mich essentiell, die Dinge immer wieder aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und durchlässig zu sein, mich an nichts festzuhalten.

Alles kann – nichts muss. Alles ist in Bewegung und verändert sich stetig.

Meine Meister habe ich bereits getroffen 🙂 meine beiden Kinder, vier und sieben Jahre, und mein Mann. Nirgends ist das Leben so offensichtlich wie in Gegenwart der Familie. Geduld, Öffnung für das was ist und Scheitern. Immer wieder scheitern. Das darf ich lernen, jeden Tag, jeden Moment. Oft mit viel, viel Widerstand. Immer öfter mit Hingabe.

Das Wesentliche meiner Arbeit und meines Wirkens liegt in der Beziehung. Ich begebe mich ganz in die Situation. Eine zärtliche Verschmelzung auf allen Ebenen. Ich bin ein Initiator und ein Katalysator für Schmerz und Heilung. Meine Qualität liegt in der tiefen Verbindung. Im Flow, im Einstellen auf den Moment, auf das was gerade dran ist. Ich wirke auf einer nicht greifbaren Ebene. Ich bin voller Neugier. Ich eröffne Räume und neue Ideen. Ich gehe andere Wege mit. Ich zeige Möglichkeiten auf, zu agieren, zu reagieren, zu sein. Ich stelle Fragen. Ich kann hartnäckig sein, wenn es wichtig ist und bin flexibel, wenn es dran ist.

Man würde vielleicht sagen, ich kann gut zuhören und ich stelle die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.

Ich bin kein Lehrer, ich bringe niemandem etwas bei, eher wirke ich als Spiegel. Ich möchte gemeinsam erleben. Ich unterstütze dich, deine Weisheit und ureigene Kraft wiederzufinden. Du selbst bist dein größter und weisester Lehrer, deine Nährende, deine Zerstörerin. Ich kann dich sehen, hören, begleiten, halten und lassen. Ich kann dir helfen, dich zu erinnern. An dein Wesen, an dein sein. An dich selbst und dein tiefes Wissen, deine ureigene Weisheit. An eine Natürlichkeit im Umgang mit dir selbst.

KUNST UND SPIRITUALITÄT

Wie passt das zusammen? Tja, wie ich schon sagte, ich bin ein multiorientiertes Wesen. Es gibt einen Teil in mir, der ist ganz wild auf Veränderung. Dieser Teil möchte stets neue Wege finden, neue Varianten entdecken, die so für mich noch nicht erlebbar waren. Neue Kombinationen herbei führen, Neues konstruieren. Ein bisschen wie Upcycling. Kennste? Machen gerade alle. Kann auch ich mich nicht entziehen.
Meine größte Sehnsucht ist es scheinbar Unvereinbares zu vereinen. Ich möchte Dinge verknüpfen, Verbindungen schaffen, die vorher nicht gedacht wurden. Jeden Tag, jeden Moment, wenn ich erwache, liegt vor mir ein reines Universum. Unverbraucht. Neu. Frisch. Absolut klar. Gestaltbar. Bis ins kleinste Detail formbar. Ich bin der Schöpfer, der Gestalter dieses Universums. Im selben Moment bin ich Werkzeug des Schöpfers, des Universums und allem was dahinter steckt.

Kommste nicht mehr mit? Ich auch nicht. Ich versuche etwas in Worte zu fassen, was eigentlich nicht wortbar ist. Ich versuche etwas in Klang zu verpacken, was sich nicht greifen lässt. Und doch ist es greifbar. Du spürst das auch. Nicht wahr? In diesem Moment sprengen wir die Grenzen von Sprache.

Dort beginnt Kunst.

An den Grenzen der Grenzen der Grenzen eröffnet sich dein endloser Raum. Dein endlos gestaltbarer Raum. Möglichkeit über Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Sicherheit in vollkommener Freiheit.

Spiritualität ist kein esoterischer Quatsch. Du brauchst keine Räucherstäbchen, keine Heilsteine und kein Meditationskissen. Wahrscheinlich brauchst du noch nicht mal einen Ashram. All das kann Spaß machen, ist aber keine Bedingung für deine gelebte Spiritualität. Die große Frage ist: Wie bringst du es auf die Erde? Wie bringst du dein wahres Sein auf die Erde? Probier dich aus. Sei neugierig, spielfreudig und voller Entdeckungsdrang. Was kann schon passieren? Was kannst du verlieren? Was fürchtest du wirklich? Du bist der Schöpfer.

Was möchtest du heute erschaffen?

Dort wo ich herkomme ist der Sternenstaub regenbogenfarben. Ich schwebe ohne Flügel durch die Dimension. Verändere meine Form beliebig. Von groß zu klein, von schmal zu breit. Was immer ich sein will. Ich gleite durch den Raum geschmeidig, kein Vergleich. 

Dort wo ich herkomme klingen kristalline Blumen und in der Luft schwebt Schnee. Ein zauberhaftes Zauberland. Und der Duft von Lavendel. 

Du sagst ich träumne nur? Das hier und jetzt sei so real. Mehr ist da nicht. Oh doch, sag ich, bei meiner Seele! Unendlichkeit und Vielgestalt. Du magst es nicht erahnen! 

Gib auf der Vorstellungsbegrenzung engen Raum und lass dich tragen von der Magie des Herzens Raum.