Gespräch mit Mr. T.

Mr. T. weiß so einiges über Heilung, Spaß und Freude und über Fröhlichkeit. Hier ein kleiner Auszug.

T.: Weißt du, es ist essentiell, fröhlich zu sein.
V.: Das klingt wie eine Phrase.
T.: Nein, ist es nicht. Und es ist auch nicht so gemeint, wie du es denkst. Fröhlich ist der Schalk im Nacken und den schicke ich nie weg. Fröhlich der, der neue lustige Ideen hat. Jener, der sich nicht vom Leben selbst zum Schweigen bringen lässt. Der lacht, auch wenn es zugeht, als würde die Welt vergehen. Fröhlich blieben die Ideen und das Pulsieren mir im Bauch. Das lebendige Empfinden und mein Herz, das bleibt es auch.

V.: Du reimst. Hihi.
T.: Ja, das ist cool, oder? Macht Spaß, bringt Fröhlichkeit. Ein Spiel mit den Worten, den Silben, dem Rhythmus. Ein Tanz der Gedanken, was darf und nicht muss. Weißt du, Heilung erfährst du im Moment. Es ist nicht das fertig werden mit einem Prozess. Es ist der jeweilige Jetzt-Moment.Das Immer-Da-Sein. Das völlige Bin. Dein Sein selbst. Das heilt und ist es bereits. Es gibt keinen Heilungsprozess. Es gibt nur das bloße Sein. Und das ist Jetzt und Jetzt und Jetzt. Das weißt du doch!
V.: Ja, aber wenn du es sagst, dann klingt es anders. Und das finde ich wiederum schön. Wie anders sich Worte verhalten, wenn sie aus unterschiedlichen Wesen kommen.
T.: Du fürchtest, dass die Leute dir nicht glauben. Und du denkst, wenn ich es sage ist es überzeugender?
V.: Du hast mich erwischt.
T.: Mach dir keine Gedanken. Ich sage es gerne. – Lässt du mich frei?
V.: Wie meinst du das?
T.: Na frei. Einfach raus aus meinem Paddock?
V.: Uff. Das kann ich nicht. Wie soll das gehen?
T.: Na ja, du öffnest Das Tor. und lässt mich raus. Hihi.
V.: Ähm … das würde ich tatsächlich gerne, traue mich aber nicht.
T.: Na gut, dann lass dir Zeit. Vielleicht ein anderer Mal. Wir sind jetzt fertig. Danke, dass du mir zugehört hast.
V.: Danke, dass du gesprochen hast.

Er schüttelt sich und geht.