Geklaut oder kreiert, kopiert oder gelebt?

Mach es zu deinem Song – sagen sie. Gib dich rein und lass es dein Lied werden, nicht eine Kopie des anderen.

Aber geht das? Kann man ein Lied klauen und es dann so interpretieren, so mit dem eigenen füllen, so damit spielen, als wäre es der eigene Song?

Und ist das übertragbar auf s Leben? Führe ich mein eigenes Leben? Oder ist es die Kopie eines anderen? Eine Version, ein Abbild eines Vorbildes? Ich möchte so sein wie … … … mmmm ……. … mehr …

Versuchung

Der Wunsch dir zu gefallen, dir zu imponieren, dich zu beeindrucken ist groß.
Der Drang dem Nachzugeben noch größer. Der Versuchung mein Leben mit dem DU zu füllen kaum zu wiederstehen.

Doch ich weiß ich rede mit mir selbst.

Du wirst mich nicht sehen, wenn ich es nicht selbst tue. Du wirst mich nicht nähren, wenn ich es nicht selbst tue. Du kannst nicht Mittelpunkt meines Universums sein, weil ich es nur selbst sein kann. … mehr …

Eisbecher

Kennst du dieses Gefühl, wenn du einen groooßen Eisbecher vor dir stehen hast? Er ist wunderbar, er ist perfekt. Bunt und elegant, verziert, mit Sahne, perfekter Sahne. Weiß und glänzend. Früchte, Streusel. Und als I-Tüpfelchen Likör. Schwarz und rot.

Perfekt. Einfach vollkommen steht er vor dir. Er hat diese wunderbare Schönheit, dieses vollkommene Antlitz, das dich im Universum aufgehen lässt. … mehr …

Ich bleibe ich

Wagst du es einen Blick in meinen Kopf zu werfen? Wagst du es zu denken, was ich denke? Zu fühlen, was ich fühle und zu verstehen, was ich verstehe?

Was würdest du tun, wenn du ich wärst und angenommen ich wäre du, würdest du so handeln, wie ich, wenn ich dir gegenüber stünde? … mehr …

Ich bin leer – about a Me

Es fällt mir auf, dass ich, wenn ich in s Texten komme, oft, natürlich und vor allem bei deutschen Texten, am Ende in die Gebetsform abrutsche … also einige meiner Texte könnten dann am Ende auch ein Amen stehen haben … spannende Sache …

Hier kommt jedenfalls einer von gerade eben – seine Geburt an einem regnerischen, kalten, Herbstnachmittag – danke Herbst, ich liebe dich! … mehr …

Das Leben in seiner vollen Schönheit

In der Stille des Morgens.
Niemand ist wach. Nur ich – und die Pferde. Na sagen wir, kein Mensch ist wach.
Kein Gerede, kein Genöhle. Kaum ein Geräusch.

Die Möglichkeiten offen halten. Das fällt mir schwer. Ich übe – in der Stille des Morgens. Ich gebe ihnen die Möglichkeit, ich gebe mir die Möglichkeit, entstehen zu lassen. Es fällt mir schwer.

Raum für das nichts. Raum für die Leere. … mehr …