Von Freiheit

Guten Morgen geliebtes Wesen, die Woche beginnt und ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll, weil es niemals aufhört. Es hört nicht auf weh zu tun. Ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen, wie wir unser Leben so führen. Alle. ich ertrage es nicht, wie wir mit uns selbst und allem um uns herum umgehen. Jedoch am meisten, wirklich am allermeisten schmerzt es mich, wenn ich mir selbst zuhöre. Meinen Gedanken über mich. Den Gedanken, die mich richten, mich züchtigen, mich gefangen halten. Wie kann ich so grob und gemein zu mir sein? Niemals wäre ich je so gemein zu jemand anderem. Zu einem kleinen Kätzchen oder so. Und ich befürchte ich bin nicht die einzige, der das so geht. Ich befürchte in all euren Köpfen habt ihr zerstörerische Gedanken über euch selbst. … mehr …

Von Schmerz und Ohnmacht

Es gibt Tage und Wochen in denen habe ich keine Inspiration oder keine Priorität etwas zu schreiben. Und dann gibt es Wochen wie diese, da sprudelt es über. Ich habe ständig Gedanken und EInfälle und kann immer wieder etwas in Worte fassen. Heute ist es 21:54 Uhr, ich sitze in eine Decke gewickelt auf meiner Terasse und genieße die Nachtluft. Na gut, noch ist es Abend, aber so ziemlich gleich ziemlich finster. Das erste Mal seit über neun Jahren bin ich zwei Tage alleine zu Hause. Wie Urlaub am eigenen Platz. Lass das mal wirken. … mehr …

Erlaubst du dir die Müdigkeit?

Kennst du dieses Gefühl der schier endlosen Müdigkeit? Kennst du das, wenn dir jegliche Kraft fehlt irgendetwas zu tun? Schnell, ganz schnell betiteln wir das als Burn out oder beginnende Depression. Vielleicht hast du ja auch das Gefühl, du bist schon mittendrin in der Depression? Dein Körper ist schwer, deine Lust auf irgendwas so klein wie eine Ameise, kaum sichtbar. Am Liebsten würdest du die ganze Zeit nur auf der Couch liegen und schlafen. Mir geht das immer wieder so. Aber was wäre eigentlich, wenn daran nichts falsch wäre? … mehr …

Bedingungslos Lieben

Das ist ein großes Wort, nicht wahr? Oder ist es nur mit Bedeutung geschwängert? Wie sehr fürchten wir uns davor, bedingungslos zu lieben? Vielleicht sogar bedingungslos zu sein? Was, wenn wir gar keine Bedingungen an irgendetwas hätten? Nicht an unser Business, nicht an unser Pferd (sofern wir eines besitzen), nicht an unsere Mitmenschen, Partner, Eltern, nicht an unsere Kinder. Vor allem nicht an uns selbst und unser Sein. Was, wenn wir bedingungslos uns selbst gegenüber wären? Was wenn diese Bedingungslosigkeit unsere Begrenzungen aufheben könnte? … mehr …

Prickelnde Selbstliebe oder Optimierungswahn?

Manchmal, wenn ich so durch das Netz rolle, hauptsächlich durch die Sozialen Medien, dann hab ich das Gefühl wir seien alle irgendwie verkehrt. Nichts an uns ist hinreichend und muss dringend optimiert werden. Wir treiben zu wenig Sport, haben zu wenig Erfolg, sind zu dick, zu dünn, zu laut, zu leise, zu doof, zu arm, zu reich … zur irgendwas. Du kannst die Liste endlos fortführen. Es gibt kaum Menschen da draußen, die mich oder dich für genügend halten. Die mich oder dich für perfekt so wie wir sind halten. Oder? Geht dir das auch manchmal so?

Manchmal, wenn ich so durch das Netz rolle, hauptsächlich durch die Sozialen Medien, dann hab ich das Gefühl wir seien alle irgendwie verkehrt. Nichts an uns ist hinreichend und muss dringend optimiert werden. Wir treiben zu wenig Sport, haben zu wenig Erfolg, sind zu dick, zu dünn, zu laut, zu leise, zu doof, zu arm, zu reich … zur irgendwas. Du kannst die Liste endlos fortführen. Es gibt kaum Menschen da draußen, die mich oder dich für genügend halten. Die mich oder dich für perfekt so wie wir sind halten. Oder? Geht dir das auch manchmal so?

… mehr …

Ich vermisse den Blocksatz

Ich finde ein linksbündiger Text sieht immer aus, als wüsste er nicht, wo er hingehört. So als hinge er nur an einem Faden. Er sieht aus als kippe er gleich aus den Latschen. Er wirkt auf mich immer ein bisschen angesoffen. Und rechtsbündig ist nicht viel besser. Pfff. Ist doch wahr. Sowas. Gibt es plötzlich kein Knöpfchen mehr für den Blocksatz, nur weil man das nicht macht im Web. Ts. … mehr …

Mit diesem Mindset werden deine Wünsche wahr

Abrakadabra – Simsalabim! Wunsch erfüllt. So einfach ist das. Wirklich? Stell dir vor du hättest einen imaginären Zauberstab und könntest dir sofort und ohne Umschweife jeden auch noch so kleinen Wunsch erfüllen. Ist das nicht eine tolle Vorstellung? Ist das nicht total genial? Oder begrenzt du dich direkt bei dem Gedanken daran, weil du für dich festgehalten hast, dass das zu leicht wäre, dass das ja nicht geht oder dir dann total langweilig wäre? Falls du dennoch Lust hast auf Wunscherfüllung, dann lies jetzt weiter. … mehr …

Was kann ich tun wenn ich das Gefühl habe mein Pferd mag mich nicht?

Als ich ein Kind war hab ich mich das ganz oft gefragt: Ob mich mein Pferd wohl gerne hat? Und ob es wohl weiß, dass es „mein“ Pferd ist. Ich habe diese Fragen auch unablässig meiner Mutter gestellt. Sie gab mir immer Bestätigung, dass das natürlich so sei, was mich im ersten Schritt sehr glücklich machte. Dennoch blieben Zweifel übrig. Denn, und das weißt auch du, wenn wir es nicht selbst spüren können hilft alle Bestätigung von außen wenig. … mehr …

Darf es leicht sein?

Ein wunderschönen Montag wünsche ich dir. Heute ist Wochenstart, wie jeden Montag und wir beginnen wieder damit uns mit aller Kraft in die Woche zu schmeißen. So wie jeden Montag. Viele haben gar keine Lust, einige haben schon Lust, lägen aber lieber noch im Bett, wenige freuen sich wirklich auf den Montag und auf die Arbeit. Oder? Wie ist es bei dir? Und erlaubst du dir deine Arbeit zu genießen? Und wenn du es nicht tust, erlaubst du dem Leben die Veränderung einzuleiten, die es braucht, damit du die Arbeit genießen kannst? Egal, wie sie aussieht? Oder glaubst du Arbeit muss sich unbequem anfühlen? … mehr …

An dir kann ich gut sein

Ich dachte immer aufgeben hat etwas Demütigendes. Ich dachte aufgeben würde mich nieder machen, klein halten und zermürben auf Dauer. Ich dachte aufgeben sei etwas Negatives, etwas Schmerzhaftes. Aufgeben wäre das Letzte was ich wollte. Und es wäre niemals etwas, was ich von meinem Pferd verlangen würde. Ich dachte aufgeben würde unser beider Beziehung schwer schaden. Denn aufgeben im herkömmlichen Sinn bedeutet doch, das mindestens einer der beiden Parteien den Körper auf irgendeine Art verlässt und somit frei zur Verfügung stellt. Sich nicht mehr wehrt, nicht mehr kämpft, nicht mehr anwesend ist. Und so auch nicht mehr mit entscheiden, mit spielen, mit dabei sein kann. Oder? … mehr …