Vom Energiefluss

In letzter Zeit habe ich viel mit Widerstand zu tun. Um mich herum. Im näheren und weiteren Umfeld. Wo man hinsieht. Und in mir drin. Ganz besonders dort. Und vielleicht geht es dir so ähnlich. Du beobachtest in dir oder um dich herum Widerstand? Wie äußert er sich? Was beobachtest du? Was passiert in mir, wenn ich Widerstand wahrnehme? Was passiert, wenn ich ihn nicht bewusst wahrnehme, er aber trotzdem da ist? Wie komme ich wieder in einen angenehmen Flow? Wie bringe ich die Energie wieder dorthin, wo ich sie haben will? Und was hat das alles mit dem Reiten zu tun? … mehr …

Alles ist Training

Training besteht aus EInheiten haben sie gesagt.Training geht man bewusst an. Für Training braucht es bestimmte Zeiten. Routine. Training beginnt. Training endet. Training ist ein Teil deiner Zeit. Einen Effekt erzielst du nur, wenn du immer dann trainierst, wenn du es dir vorgenommen hast. Manchmal muss man sich durchbeißen durch das Training. Dranbleiben ist alles! So oder so ähnlich lauten sie, die Phrasen, die sich in unseren Köpfen festgesetzt haben. Für mich klingt das doch ein bisschen sehr nach Langeweile. … mehr …

Vom Loslassen in der Arbeit mit dem Pferd

Vielleicht kennst du diese Momente, in denen dir bewusst wird, wie ungern du loslässt? In denen du bemerkst, wie sehr du klammerst. Du klammerst an Vorstellungen, an Körperhaltungen, an Ideen, an Abläufen. Du klammerst am Boden, im Sattel, an den Zügeln oder darin, wie etwas zu gehen hat. Du spürst das an der Art, wie du dich bewegst, wie sehr dein Körper fest ist, wie du Schwierigkeiten damit hast, dich zu lösen von dem, was du eigentlich vorhattest. Verstehe mich nicht falsch! Es ist nicht verkehrt eine Linie zu verfolgen. Es ist nicht negativ nach einem System zu arbeiten. … mehr …

Von diesem einen Pferd

Dieses eine Pferd. Kennst du es auch? Dieses eine Pferd, was dich so an deine Grenzen bringt. Dieses eine Pferd, das dich so dermaßen fordert. Dieses eine Pferd, das dich wieder und wieder nahe an die Verzweiflung treibt. Manchmal mit mehr Drama, manchmal mit weniger. Jedoch häufig äußerst emotional. Fast ist es so, als würde es deine tiefsten Themen nach oben holen. Als würde es dich triggern. Die Angst ist präsent. Mindestens aber bist du wirklich manchmal am Überlegen vielleicht doch aufzugeben und dir ein braves, liebes, immer verlässliches Pferd zu holen anstatt dich ständig dieser Herausforderung zu stellen. Oder? … mehr …

Vom Coachen und Lassen

Wenn ich mich umschaue in der weiten Welt des Web, vor allem aber im coolen Kreis der Coaches, dann hab ich manchmal den Eindruck ein richtig guter Coach bist du nur wenn du ein richtig Scheiß Leben hinter dir hast. *Anm.: Das Wort Coach mag ich eigentlich nicht, benutze es hier nur der Einfachheit halber.* Eine richtige Erleuchtung kannst du ausschließlich dann haben wenn du richtigen Müll erlebt hast. Zum Beispiel eine Depression oder einen heftigen Burnout oder Mobbing oder eine schwere körperliche Krankheit. Oder Armmut oder Missbrauch oder etwas was dem nahe kommt. Oder du hattest eben eine Zufallserleuchtung durch ein Buch oder einen Menschen oder so etwas. In jedem Fall ein einschneidendes Erlebnis, was dich verändert hat. Oder ein einschneidendes Leben aus dem du dich befreit hast. … mehr …

Von Angst und Berührung

Wenn es da etwas gibt, das sich anfühlt wie Angst, wenn da in dir eine Körperempfindung vorherrscht, die du gelernt hast als Angst zu bezeichnen, dann bleib bewusst stehen. Warte. Sei damit für einen Moment. Sei damit auch wenn du am liebsten auf dem Absatz kehrt machen und davon laufen würdest. Erlaube dir für einen Moment inne zu halten, auszuatmen und zu sein. Punkt. Sonst nichts. Tue nichts damit. Mach sie nicht weg oder verändere oder mach sie größer. Sei einfach damit. Präsent und wach. Einfach jetzt. Nimm es wahr, was du empfindest. Was dein Körper tut. Und ja, du hast Recht, wahrscheinlich ist es gar nicht so einfach in dem Moment, in dem die Angst in deinem Körper aufsteigt. … mehr …

Wenn ich doch …

Ach, wenn ich doch…! Kennst du diese Sprüche in deinem Kopf? Diese Wünsche, diese Energie von ewiger Sehnsucht nach, ja, wonach eigentlich? Wenn ich doch mehr Geld hätte, dann würde ich. Wenn ich doch mehr Freiheit hätte, dann würde ich. Wenn ich doch mehr Mut hätte, dann würde ich mein Pferd nehmen und endlich mit ihm ausreiten. Oder zumindest einen Spaziergang anpeilen. Wenn ich doch mehr Sicherheit hätte, dann hätte ich das schon lange umgesetzt. Wenn ich doch mehr Flexibilität in mir hätte, dann könnte ich all das ganz leicht verändern. … mehr …

Vom Herbst

Es ist Herbst. Herbst ist bunt. Herbst ist Vergänglichkeit. Herbst ist Zeit der Stille. Zeit der Einkehr. Und auch Zeit der Winde und Stürme. Und wenn du ein Pferd hast oder mit Pferden zu tun, dann weißt du vielleicht, dass Herbst auch eine recht aufregende Zeit ist. Oftmals erwacht in den Pferden eine Art Wanderlust und sie verlassen vielleicht mal auf ungeplantem Weg die Koppel. Außerdem ist der Herbst die Zeit des veränderten Lichtes. Die Sonne steht tief und mit ihr erwachen die Gespenster. Seltsame, unbekannte Schatten auf dem Boden, Rascheln im Gestrüpp. All das gibt Anreiz zu einer erhöhten Anspannung, wodurch wiederum der Reiter mal auf ungeplantem Weg den Pferderücken verlässt. … mehr …

Von Freiheit

Guten Morgen geliebtes Wesen, die Woche beginnt und ich habe keine Ahnung, wo ich anfangen soll, weil es niemals aufhört. Es hört nicht auf weh zu tun. Ich kann den Schmerz nicht mehr ertragen, wie wir unser Leben so führen. Alle. ich ertrage es nicht, wie wir mit uns selbst und allem um uns herum umgehen. Jedoch am meisten, wirklich am allermeisten schmerzt es mich, wenn ich mir selbst zuhöre. Meinen Gedanken über mich. Den Gedanken, die mich richten, mich züchtigen, mich gefangen halten. Wie kann ich so grob und gemein zu mir sein? Niemals wäre ich je so gemein zu jemand anderem. Zu einem kleinen Kätzchen oder so. Und ich befürchte ich bin nicht die einzige, der das so geht. Ich befürchte in all euren Köpfen habt ihr zerstörerische Gedanken über euch selbst. … mehr …