Seit ich denken kann lebe ich mit Islandpferden zusammen. Vertrauen war vor allen Dingen in Kindheitstagen nie ein Problem, nie ein Thema. Es war einfach da und greifbar. Mein Leben war tatsächlich ein Ponyhof. Ein bisschen wie in den alten Filmen. Unkompliziert, leicht, verspielt und direkt. Urlaub am laufenden Band.

So lange, bis die ersten Erlebnisse kamen, die mich in meiner sogenannten kindlichen Naivität eines Besseren belehren wollten. Meine Mutter, die Angst vor ihrem Pferd hatte. Ein kopfscheues Pferd auf dem Hof, das niemand fangen konnte. Ein Wallach, der mir beim Auskratzen seinen Huf ans Bein schmetterte. Meine verschiedenen Pferde, die mir, jedes auf seine eigene Weise ungleiche Dinge lehrten. Dinge, die mich zunächst an meine Grenzen brachten. Dinge, die tatsächlich die Angst in mir ausgruben. Diese Angst wuchs mehr und mehr und nachdem ich meine zwei Kinder auf die Welt gebracht hatte stand sie unermesslich groß wie eine Mauer zwischen mir und meinem Vertrauen in die Pferde und in mich selbst. Mein eigenes Gefängnis war geschaffen.

Jeder hatte irgendeinen Tipp, einen Hinweis, wusste, was für mich und meinen Zustand gut war. Im Großen und Ganzen konnte ich mit der Art meines Umfeldes und der mir bekannten Pferdetrainern mit solchen Erfahrungen und daraus resultierenden Gefühlen umzugehen nicht viel anfangen. Die meisten praktizierten die „überwinde-dich“ Methode. Wenn du Angst hast, dann geh erst recht, geh drüber und verstecke deine Angst. Das war für mich nicht passend, fühlte sich für mich an wie Selbstmissbrauch und löste letztlich noch mehr Angst aus. Das Pferd spürt alles was in dir ist sowieso, dem kannst du nichts vormachen, so viel war mir klar. Ich begab mich auf die Suche nach für mich stimmigen Wegen.

Ich tauchte ein in die Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden, die Tierkommunikation, ins energetische Heilen und in noch mehr und noch modernere spirituelle Techniken. Dieser Weg in Begleitung dieser Techniken, vor allem aber die Transformation in den vergangenen zwei Jahren brachte mich zurück an einen ganz besonderen Ort: zu mir selbst. In diese kindliche Naivität, die unvoreingenommen auf das Leben trifft. In die Essenz, die ich bin. Und bei all dem waren eben nicht die Methoden und Meinungen der anderen, das was es für mich wahr gemacht hat. Es war immer mein eigener Weg, meine eigene Art das Gelernte zu verdauen und neu zu formen, die es für mich schlüssig werden ließ und mir den Schlüssel zu mir und meinen Pferden zurückgab. Den Schlüssel zur Innigkeit mit mir und meinem Pferd. Das Tor zur Freiheit!

Der Himmel ist genau dort, wo ich bin. Bei mir selbst. In meiner Energie. Mit Leichtigkeit wechsele ich nun meine Zustände, von der Angst ins Vertrauen, von der Unsicherheit zur Selbstsicherheit, von der Wut zur Freude. Vom Drama in die Fülle, wann immer ich es möchte. Wann immer ich mich dafür entscheide. Mit dem was ich gelernt und erfahren habe, möchte ich dir helfen, deine Wahrheit leben zu können. Ich zeige dir, wie du zu dir kommst, bei dir bleibst und dich nicht von deinem ureigenen Weg mit deinem Pferd abbringen lässt. Und wie sich beim Gehen alle Ängste, Zweifel, Unsicherheiten, verwirrende Gedanken und Emotionen in Luft auflösen.

Ich unterstütze dich dabei deinen weiten Raum wieder zu betreten. Den Mut zu finden, die Angst zu verwandeln und mehr für dich und dein Pferd zu kreieren.

Es geht hier vor allen Dingen darum mit dir und deinen Gedanken, mit deinem Raum zu arbeiten. Dich weit zu machen und deine Ansichten wenn nötig zu lockern. Wir erschaffen in deinem Denken neue Möglichkeiten, so dass sich zeigen kann, was sich zeigen möchte. Entspannt sich der Geist folgt der Körper mühelos.

Gerne komme ich zum Kennenlernen zu euch.